{"id":1786,"date":"2016-09-19T17:10:40","date_gmt":"2016-09-19T15:10:40","guid":{"rendered":"http:\/\/martin-benninghoff.de\/?p=1786"},"modified":"2016-09-19T17:10:59","modified_gmt":"2016-09-19T15:10:59","slug":"afd-hochburg-marzahn-das-ist-doch-alles-am-ende-hier","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/martin-benninghoff.de\/?p=1786","title":{"rendered":"AfD-Hochburg: &#8222;Das ist doch alles am Ende hier&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Reportage aus Berlin, <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/wahl-in-berlin\/wahl-in-berlin-afd-hochburg-marzahn-das-ist-doch-alles-am-ende-hier-14442893.html\">erschienen bei FAZ.NET (19.09.2016)<\/a><\/p>\n<p><em>Von Martin Benninghoff<\/em><\/p>\n<p><strong>Am \u00f6stlichen Rand Berlins, in Marzahn-Hellersdorf, hat die AfD bei der Wahl in Berlin teils kr\u00e4ftig abger\u00e4umt. Ein Besuch am Tag nach der Wahl in einem Bezirk, der zwischen Hoffen und Bangen schwebt.<\/strong><\/p>\n<p>Wenn das so weiter geht, dann gibt es hier einen Aufstand. Und der wird nicht so friedlich sein wie 1989.\u201c Thomas Hermenau spricht diese Worte ganz ruhig aus, ohne Aggression. In seinen Augen kann man Entt\u00e4uschung lesen, vielleicht sogar etwas mehr: Hoffnungslosigkeit. Der 55 Jahre alte gelernte Koch und Einzelhandelskaufmann jobbt derzeit auf 450-Euro-Basis in einem Discounter in einem Einkaufszentrum in Marzahn. Einen Vollzeit-Job bekommt er schon lange nicht, obwohl er, wie er sagt, \u201est\u00e4ndig Bewerbungen\u201c schreibt. R\u00fccklauf: null. Von der Politik erwartet Hermenau schon lange nichts mehr. Au\u00dfer vielleicht von der <a class=\"rtr-entity\" href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/afd\" data-rtr-id=\"87b843b4a748f9fbc00b47fa4b20f8b6c9dfad29\">AfD<\/a>, die er am Sonntag bei der Wahl in Berlin gew\u00e4hlt hat. Ein langj\u00e4hriger Linke-W\u00e4hler, der mit der \u201eetablierten\u201c Politik, wie er sagt, nichts mehr anfangen kann.<\/p>\n<p>Marzahn-Hellersdorf, am Tag nach der Wahl. Hier, am nord\u00f6stlichen Rand Berlins, haben die W\u00e4hler bei 61 Prozent Wahlbeteiligung zu rund 23 Prozent ihr Kreuz bei der AfD gemacht. Dazu muss man wissen: Der Bezirk ist nicht nur \u201ePlatte\u201c, also gepr\u00e4gt durch Gro\u00dfsiedlungen aus DDR-Zeiten, sondern durchaus auch durch Eigenheimsiedlungen, in denen die CDU teilweise gewinnen konnte. Im Wahlkreis 1 jedoch, wo Hermenau wohnt \u2013 und wo sich im Laufe des Gespr\u00e4chs mit dem Reporter noch andere AfD-W\u00e4hler einfinden und lautstark mitreden \u2013, hat der AfD-Kandidat Gunnar Lindemann mit mehr als 30 Prozent Erststimmenanteil sogar ein Direktmandat geholt. Aus dem Stand. Am Sonntagabend bedankte Lindemann sich auf <a class=\"rtr-entity\" href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/technik-motor\/thema\/facebook\" data-rtr-id=\"47e0b3e1a25a8c8ea5d799a0bc2d6e74a811615d\">Facebook<\/a> f\u00fcr das Vertrauen seiner W\u00e4hler. Viel tun musste er daf\u00fcr wohl nicht.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Die Stra\u00dfen sind kaputt, und keiner tut was&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Hermenau kennt Lindemann nicht pers\u00f6nlich, am Wahlkampfstand an der Niemegker Stra\u00dfe hat er ihn neulich mal gesehen. Aber das ist ihm nicht so wichtig, er will, \u201edass sich was \u00e4ndert\u201c. \u201eSchauen sie sich um\u201c, sagt er. \u201eDie Stra\u00dfen sind kaputt, und keiner tut was.\u201c Seine Tochter absolviert zurzeit eine Ausbildung zur Verk\u00e4uferin in einem nahegelegenen Supermarkt, aber der mache \u201ewahrscheinlich demn\u00e4chst sowieso zu\u201c. Sein Enkel \u2013 \u201eder bekommt keinen Kitaplatz\u201c. Kiezthemen \u00fcber Kiezthemen, doch dann schl\u00e4gt Hermenau doch den Bogen ins Kanzleramt: \u201eUnd dann sieht man, was die Politik alles f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge tut. Wobei ich nichts gegen die Fl\u00fcchtlinge habe \u2013 aber die Gewichtung ist falsch: Man tut nichts f\u00fcr Einheimische.\u201c<\/p>\n<p>Zumindest sind die Probleme des Stadtteils mit dem blo\u00dfen Auge erkennbar. Die Niemegker Stra\u00dfe ist typisch f\u00fcr diesen Teil Marzahn-Hellersdorfs: eine lange Stra\u00dfe, umrahmt von riesigen Plattenbauten, zwischendrin jahrzehntealte Einkaufspassagen mit teils erheblichem Leerstand. Mehr als 250.000 Menschen leben hier im Bezirk mit neun Stadtteilen, in denen die Linke traditionell stark ist. Bei der Abgeordnetenhauswahl am Sonntag allerdings musste sich die Partei erstmals geschlagen geben, wenn auch denkbar knapp mit 23,5 Prozent zu den 23,6 Prozent der AfD beim Zweitstimmenanteil.<\/p>\n<p>Der gro\u00dfe Wahlsieger, die AfD, ist an diesem Tag nur schwer zu erreichen. Lindemann, ein Eisenbahner, der sich am Sonntag das Direktmandat geholt hat, ist am Montag nicht zu sprechen \u2013 er arbeitet, wie die meisten anderen AfD-Leute im Bezirk. Immerhin Jeanette Auricht geht ans Telefon, AfD-Kandidatin f\u00fcr den Marzahn-Hellersdorfer Bezirk 5, die es in ihrem eher b\u00fcrgerlich gepr\u00e4gten Wahlkreis nicht geschafft hat, den vergleichsweise prominenten CDU-Kandidaten und Senator <a class=\"rtr-entity\" href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/mario-czaja\" data-rtr-id=\"ea13c24b74349a57cfebdcd11ea114a474c98682\">Mario Czaja<\/a> ernsthaft zu gef\u00e4hrden. Die kaufm\u00e4nnische Angestellte hat nicht viel Zeit, aber eine Meinung zu Herrn Lindemanns Sieg: \u201eSchauen Sie sich den Wahlkreis von Herrn Lindemann an, die hohe Arbeitslosigkeit und die kaputte Infrastruktur\u201c, sagt sie, muss dann aber schnell auflegen, weil ihr jemand im Hintergrund offenbar Dampf macht. \u201eWir arbeiten heute, wir sind keine Berufspolitiker\u201c, sagt sie noch und lacht, dann ist das Gespr\u00e4ch zu Ende.<\/p>\n<p><strong>Die AfD wird sich professionalisieren m\u00fcssen<\/strong><\/p>\n<p>Auch das macht f\u00fcr manche im Bezirk offenbar den Charme der AfD aus: das Anderssein, das Nicht-zum-Establishment-Geh\u00f6ren. Doch wann nutzt sich das ab? Die Partei wird sich professionalisieren m\u00fcssen, schon am Montag k\u00e4mpft sie mit den neuen Aufgaben, etwa den Anrufen von Journalisten. Nach der Feierlaune am Sonntagabend haben sie sich f\u00fcr Dienstag verabredet, um zu besprechen, wie es weitergeht, wer sich wo aufstellt, wie die neue politische Macht eingesetzt werden kann. Der politische Alltag beginnt, und die politischen Spr\u00fcche auf den Plakaten haben erst einmal Pause.<\/p>\n<p>Das gilt nat\u00fcrlich ebenso f\u00fcr die anderen Parteien, auf deren Reden und Wahlslogans jemand wie Thomas Hermenau mittlerweile allergisch reagiert. \u201eAlles Spr\u00fcche. Aber was wird hier gemacht?\u201c Ein anderer Passant, ein Rentner, mischt sich ein, erz\u00e4hlt von Einbr\u00fcchen und davon, dass die Polizei und die Politik angeblich nichts dagegen t\u00e4ten. Die Presse bekommt auch ihr Fett weg, das Wort \u201eL\u00fcgenpresse\u201c f\u00e4llt, alle berichteten das Gleiche, warum w\u00fcrden denn die Nationalit\u00e4ten von Straft\u00e4tern nicht genannt? Eine Diskussion hat keinen Sinn, denn auf die Gegenbeispiele reagiert der Mann nicht. Er will Dampf ablassen, dem Reporter mal ordentlich Bescheid geben. Hermenau schaut sich das an, im Gegensatz zu dem Rentner ist er aber einem Gespr\u00e4ch interessiert, nicht nur an Dampfablassen. Inhaltlich verstehen sich die beiden: Auch Hermenau vertraut den gro\u00dfen Medien nicht, seine Informationen holt er sich in einer Pegida-Gruppe bei Facebook und verschiedenen anderen Seiten im Internet.<\/p>\n<p><strong>Ehrenamtler geben Lebensmittel in der Kirche aus<\/strong><\/p>\n<p>Aber kann das alles sein? Ist Marzahn-Hellersdorf wirklich nur desolat und ein Wohnort von Menschen, die l\u00e4ngst alle Hoffnungen aufgegeben haben? Wo sind denn die Gutmeinenden, die Hoffnung haben, die etwas tun?<\/p>\n<p>Wenige hundert Meter weiter in der Evangelisch-lutherischen Missionsgemeinde: Wer die vergleichsweise reichen Kirchen in Westdeutschland kennt, wundert sich ein wenig \u00fcber diese Gemeinde. Die <a class=\"rtr-entity\" href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/thema\/kirche\" data-rtr-id=\"08b1bc01c0f272c68e93d9dee6ab0c8bb71b10a1\">Kirche<\/a> ist ein schmuckloser Betonbau, mittendrin stapeln sich Gem\u00fcse- und Brotk\u00f6rbe. \u201eLaib und Seele\u201c ist hier untergebracht, eine Ausgabestelle f\u00fcr arme Menschen, die zu dem Verein \u201eTafel\u201c geh\u00f6rt. Zwei Mal die Woche geben hier Ehrenamtler Lebensmittel aus, die die Gesch\u00e4fte sonst auf den M\u00fcll gekippt h\u00e4tten. Wegen der gro\u00dfen Nachfrage im Bezirk d\u00fcrfen immer nur 50 Kunden auf einmal kommen.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Es herrscht eine gro\u00dfe Unzufriedenheit&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Norbert T\u00e4ubert koordiniert die Arbeit der Organisation. Er spricht mit vielen Hartz-IV-Empf\u00e4ngern, kann sich ein Bild ihrer N\u00f6te machen: \u201eEs herrscht eine hohe Unzufriedenheit\u201c, sagt er, \u201ees ist keine Postbank mehr da, und auch kein Drogeriemarkt. Wenn man sich die Spielpl\u00e4tze so anschaut \u2013 es liegt viel brach. Statt einladenden Gesch\u00e4ften finden Sie vielerorts nur noch ein, zwei Imbisse, das war\u2019s.\u201c Aber deshalb gleich AfD w\u00e4hlen? \u201eKlar, da kann man aus Protest die AfD w\u00e4hlen. Aber ich bin sehr schockiert \u00fcber das Ergebnis.\u201c T\u00e4ubert h\u00e4lt das f\u00fcr die falsche Antwort, er selbst hat die Linke gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>T\u00e4ubert war fr\u00fcher einmal technischer Mitarbeiter, seine 30-Stunden-Stelle bei \u201eLaib und Seele\u201c ist jetzt eine staatliche F\u00f6rderma\u00dfnahme. Reich wird man da nicht, und auch die Bedingungen sind alles andere als optimal. Ihm und seinen Mitstreitern ist es aber gelungen, etwas daraus zu machen; das Haus, in dem Kirche und Essensausgabestelle untergebracht sind, nach einem Verkauf an einen privaten Investor doch weiter nutzen zu d\u00fcrfen. Die Miete war pl\u00f6tzlich mehr als verdoppelt worden, die Ausgabestelle vor dem Ende. Auch mit Unterst\u00fctzung der \u00f6rtlichen Linke-Politiker habe man mit dem Neubesitzer, einen Investor, reden k\u00f6nnen, so T\u00e4ubert.<\/p>\n<p>Die steigenden Mieten sind ein Thema im Bezirk, und T\u00e4ubert, der auf die \u201ePlatte\u201c, also das Leben in der Gro\u00dfsiedlung schw\u00f6rt, musste vor Jahren aus Berlin-Mitte an den Stadtrand ziehen, um sich noch eine Wohnung leisten zu k\u00f6nnen. Doch mittlerweile steigen auch hier teilweise die Mieten: \u201eVor sechs Jahren habe ich f\u00fcr 68 Quadratmeter noch 470 Euro gezahlt, jetzt 680 Euro\u201c, sagt er. F\u00fcr Menschen, die in Hamburg-Blankenese oder Berlin-Zehlendorf wohnen, d\u00fcrfte das kaum eine schlechte Nachricht sein. F\u00fcr Bewohner der Siedlungen hier im Osten schon.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Lebensmittel f\u00fcr zwei Euro! Und Ihr beschwert Euch?&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Dann kommt Herr Bomke hinzu, ein ehemaliger Hausmeister im Vorruhestand, der nun f\u00fcr einige Stunden bei \u201eLaib und Seele\u201c aushilft. Er stellt die Frage, ob \u201edie AfD-W\u00e4hler eigentlich dar\u00fcber nachdenken, ob die Partei L\u00f6sungen f\u00fcr diese Probleme hat\u201c. Er spricht regelm\u00e4\u00dfig mit solchen, die zur Ausgabestelle kommen und \u201enur motzen\u201c. \u201eDenen sage ich dann: Ihr bekommt hier eine dicke T\u00fcte mit Lebensmitteln f\u00fcr zwei Euro und beschwert Euch nur. Was soll das?\u201c Einige wenige beschwerten sich \u00fcber die <a class=\"rtr-entity\" href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/fluechtlinge\" data-rtr-id=\"4dd49ae10f17468059dd276404b10b6085707732\">Fl\u00fcchtlinge<\/a>, die nun ebenfalls zur Ausgabestelle kommen w\u00fcrden. Aber insgesamt seien die meisten entspannt, betont Bomke, und T\u00e4ubert sekundiert: Es seien ohnehin nur 20 Fl\u00fcchtlinge von vielleicht 400 Kunden. Au\u00dferdem w\u00fcrden schon seit Jahren die Russlanddeutschen im Bezirk zu ihnen kommen \u2013 eine gewisse Vielfalt sei also einge\u00fcbt.<\/p>\n<p>Trotz dieser niedrigen Zahlen hat das Thema Fl\u00fcchtlinge im Bezirk offenbar mobilisiert. Die Nachwahlbefragung der \u201eForschungsgruppe Wahlen\u201c zeigt, dass sich die Berliner AfD-W\u00e4hler besonders stark nach der Politik im Bund gerichtet haben, Landesthemen waren f\u00fcr sie eher nachrangig. Die stichprobenartigen Gespr\u00e4che mit mehreren AfD-W\u00e4hlern best\u00e4tigen das: Die Fl\u00fcchtlingspolitik der Bundesregierung ist Dreh- und Angelpunkt der Kritik an den \u201eetablierten Parteien\u201c. Oftmals in Verbindung mit der Frage, warum \u201ehier f\u00fcr uns Einheimische nichts gemacht wird\u201c.<\/p>\n<p>Trotz aller Kritik, die T\u00e4ubert selbst an der teilweise maroden Infrastruktur oder den steigenden Mieten hat, h\u00e4lt er die Vorw\u00fcrfe, was die Politik denn f\u00fcr Einheimische tue, f\u00fcr mindestens \u00fcberzogen, wenn nicht gar falsch: \u201eEs tut sich durchaus was, auch durch die Politik, und vor allem dank der vielen Vereine und Organisationen\u201c, sagt er. Der Kulturring Berlin wolle zum Beispiel den Barnimplatz, einen etwas spr\u00f6den und als \u201eSteinw\u00fcste\u201c verspotteten Platz im Quartier Marzahn Nord, mit Veranstaltungen beleben. \u00dcberall seien solche Initiativen aktiv, erz\u00e4hlt T\u00e4ubert. Offenbar komme das bei den N\u00f6rglern aber nicht an, zumindest noch nicht.<\/p>\n<p>F\u00fcr Thomas Hermenau sind solche Nachrichten allenfalls Tropfen auf die hei\u00dfen Steine in den Betonw\u00fcsten der Gro\u00dfsiedlungen. Er erwartet von den \u201eetablierten\u201c Parteien nichts mehr \u2013 und schon gar nicht von der Linkspartei, die er fr\u00fcher regelm\u00e4\u00dfig gew\u00e4hlt hat. Sp\u00e4testens als Linke-Politiker im Wahlkampf verk\u00fcndeten, im Falle von AfD-Kandidaten in den Bezirksversammlungen sich mit den anderen \u201edemokratischen\u201c Parteien gegen die AfD verb\u00fcnden zu wollen, hat er mit der Partei abgeschlossen \u2013 und offenbar mit der L\u00f6sungskompetenz der Demokratie: \u201eDie AfD hat jetzt Aufmerksamkeit, und ich hoffe, die tut was.\u201c Sonst k\u00f6nne bald Schlimmeres passieren.<\/p>\n<p>Da mischt sich wieder ein Rentner ein: \u201eDie Presse l\u00fcgt nur! Und die Polizeistatistiken sind gef\u00e4lscht! Das ist doch alles am Ende hier!\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reportage aus Berlin, erschienen bei FAZ.NET (19.09.2016) Von Martin Benninghoff Am \u00f6stlichen Rand Berlins, in Marzahn-Hellersdorf, hat die AfD bei der Wahl in Berlin teils kr\u00e4ftig abger\u00e4umt. 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