{"id":1833,"date":"2017-03-09T15:20:03","date_gmt":"2017-03-09T13:20:03","guid":{"rendered":"http:\/\/martin-benninghoff.de\/?p=1833"},"modified":"2017-03-09T18:03:32","modified_gmt":"2017-03-09T16:03:32","slug":"herr-stader-will-endlich-berufspolitiker-werden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/martin-benninghoff.de\/?p=1833","title":{"rendered":"Herr Stader will endlich Berufspolitiker werden"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/so-funktioniert-wahlkampf-an-der-basis-stefan-stader-will-endlich-berufspolitiker-werden-14880785.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">Feature erschienen bei FAZ.NET (09.03.2017)<\/a><\/p>\n<p><em>Von Martin Benninghoff, Wittenberg<\/em><\/p>\n<p><strong>Politiker haben kein gutes Image. Stefan Stader will trotzdem in den Bundestag, nachdem er lange anderen Politikern zugearbeitet hat. Wie will er das schaffen \u2013 und: Warum tut er sich das an, erst recht in einer AfD-Hochburg?<\/strong><\/p>\n<p id=\"pageIndex_1\" class=\"First PreviewPagemarker\">Mehr als 40 Jahre hat Stefan Stader f\u00fcr andere Politiker geackert. Er hat sich die Beine an Wahlkampfst\u00e4nden in den Bauch gestanden, bei Wind und Regen Plakate an lauten Ausfallstra\u00dfen geklebt, hat Kneipenbesuche organisiert und ist durch Wohngebiete gezogen, um Wahlkampfzeitungen in Briefk\u00e4sten zu stopfen, hat an Samstagen sch\u00fcchternen Kandidaten beigebracht, wie sie beherzt mit einer Blume und einem Flyer in der Hand auf m\u00f6gliche W\u00e4hler zugehen. Alles f\u00fcr den Erfolg der Kandidaten und der Partei. Er selbst blieb stets im Hintergrund. Loyale Zuarbeit, die ihm gedankt wird? Stader sagt nicht viel dazu, nur: \u201eIch werde in diesem Jahr 60, und jetzt will ich es selbst wissen.\u201c<\/p>\n<p>Im September 2017 ist Bundestagswahl, und Stader tritt zum ersten Mal in seinem Leben selbst an \u2013 als Direktkandidat der SPD in Sachsen-Anhalt. Das Bundesland ist f\u00fcr seine Partei derzeit schwieriges Pflaster, sein Wahlkreis Dessau-Wittenberg ist da keine Ausnahme: Bei der letzten Landtagswahl schafften die Sozialdemokraten nur knapp ein zweistelliges Ergebnis, ein Desaster. Die AfD kam aus dem Stand auf mehr als 23 Prozent und holte etliche Direktmandate \u2013 auch auf Kosten der SPD.<\/p>\n<p><strong>Politiker haben einen schlechten Ruf<\/strong><\/p>\n<p>Ein Grund: Politiker, sofern sie zum \u201eEstablishment\u201c z\u00e4hlen, haben einen schlechten Ruf. Manche werden beschimpft, andere sogar k\u00f6rperlich angegriffen. In Sachsen-Anhalt sind f\u00fcr 2016 57 F\u00e4lle bekannt, bei denen Politiker oder deren Mitarbeiter bedroht oder attackiert wurden, besch\u00e4digte Wahlkreisb\u00fcros nicht eingerechnet. Umfragen zeigen, dass das Image von Bundespolitikern meist noch negativer ausf\u00e4llt als das lokaler Amts- und Mandatstr\u00e4ger. Wer will sich das freiwillig antun? Den Stress, den \u00c4rger und die Kosten f\u00fcr den Wahlkampf? Und dann f\u00fcr eine Partei, die in Sachsen-Anhalt trotz Schulz kaum ein Bein auf den Boden bekommt? Wer hier antritt, mag das Risiko, hat nichts zu verlieren, h\u00e4tte woanders keine Chance bekommen \u2013 oder folgt ganz anderen Motiven.<\/p>\n<p>Bei Stader d\u00fcrfte alles anteilig zutreffen. Seine Biografie wirkt sehr sozialdemokratisch, aber auf den ersten Blick ist sie nicht gerade geeignet f\u00fcr diesen Landstrich. Aufgewachsen ist er in M\u00f6nchengladbach. Nach dem Hauptschulabschluss, einer Lehre als Elektroinstallateur und nachgeholtem Abitur studierte er in Bonn Katholische Theologie, ohne Abschluss. F\u00fcr die evangelische Hochburg Wittenberg, Ausgangsort der Reformation, eine illustre Mischung. \u201eMeine Herkunft aus dem Westen hat mir hier nicht geschadet\u201c, sagt Stader, der sich bei der Kandidatenk\u00fcr gegen einen Bewerber aus der Region durchsetzte. Dass er kein Einheimischer ist, spielt aber dennoch eine Rolle im Wahlkampf.<\/p>\n<p><strong>Der Politikerjob kann auch Anerkennung bringen<\/strong><\/p>\n<p>Stader hat sich Urlaub genommen. Er arbeitet als B\u00fcroleiter eines Bundestagsabgeordneten in Berlin. Seit 2002 macht er den Job, der nicht einfach ist: Erfolge werden meist dem Mandatstr\u00e4ger zugerechnet, Misserfolge den Angestellten. Sonderurlaub bekommt er nicht. Der Wahlkampf findet in seiner Freizeit statt, die Fahrten mit dem Zug zwischen seinem Berliner Heimatkiez Wilmersdorf und dem Wahlkreis bezahlt er aus eigener Tasche. Kosten und Nutzen rechnet er aber nicht auf. Nach Jahren der treuen Zuarbeit in einem Bundestagsb\u00fcro hofft er auf eine andere W\u00e4hrung \u2013 auf Anerkennung. Er will endlich sichtbar sein.<\/p>\n<p>Sein Wahlkampf beginnt an diesem Tag im Nachbarschaftstreff Wittenberg. Am Eingang parken Rollatoren, langsam f\u00fcllt sich der Raum mit Frauen jenseits der 75, die zum Brettspielen und Kl\u00f6nen kommen, nur ein Mann hockt zwischendrin. Der Kaffee duftet, ein Praktikant hat Kuchen gebacken. Birgit Ma\u00dfny, die Leiterin des Treffs, nimmt sich Zeit f\u00fcr Stader, er ist nicht der erste Direktkandidat einer Partei, der vorbeikommt. Als Stader erz\u00e4hlt, dass er schon als Student in Bonn Obdachlosenfr\u00fchst\u00fccke mitorganisiert habe, horcht sie auf und fragt, wie es ihn da nach Wittenberg verschlagen habe. Bonn, die ehemalige Hauptstadt, das klingt weit weg.<\/p>\n<p>Auf die Frage ist er vorbereitet. Routiniert erz\u00e4hlt er die Geschichte, die er an diesem Wahlkampftag mehrmals erz\u00e4hlen wird: Dass er seit 2001 in Berlin lebe, und als Berliner wolle man in seiner Freizeit ja gelegentlich aus der lauten Stadt ins Gr\u00fcne, und was liege da n\u00e4her als das wundersch\u00f6ne Wittenberg, gerade einmal eine Autostunde von Berlin entfernt, mit der sanierten Altstadt und der sch\u00f6nen Natur? Die Einrichtungsleiterin l\u00e4chelt, das Thema Herkunft ist schnell abgehakt, ob er sich nicht kurz den Leutchen vorstellen wolle?<\/p>\n<p><strong>&#8222;Nicht mit gro\u00dfen Themen punkten&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>In der Zwischenzeit ist der Kuchen verteilt, der Begleiter aus dem Ortsverein hat kr\u00e4ftig mitgeholfen. Stader ruft in den Raum, er wolle die Menschen im Bundestag \u201epolitisch betreuen\u201c, wenn sie ihn w\u00e4hlten. Die \u00e4lteren Damen schauen noch etwas ratlos drein, bis sich herumgesprochen hat, dass der Mann Bundestagsabgeordneter f\u00fcr die SPD werden will. Stimmung kommt erst auf, als Stader sagt: \u201eH\u00e4tte ich das gewusst, h\u00e4tte ich Kuchen mitgebracht. Ich backe n\u00e4mlich gerne.\u201c Die Damen applaudieren, ein paar johlen wie in der S\u00fcdkurve. Zur Singstunde wolle er demn\u00e4chst auch vorbeischauen, verspricht er. Nur eine Frau wird sich wenig sp\u00e4ter f\u00fcr seine Partei interessieren. Sie findet es gut, dass Martin Schulz Kanzlerkandidat der SPD werden soll und nicht Sigmar Gabriel.<\/p>\n<p>Stader \u00fcberrascht nicht, dass vor allem sein Kuchen-Versprechen gut ankommt: \u201eEs geht ja nicht darum, mit gro\u00dfen politischen Themen zu punkten\u201c, sagt er sp\u00e4ter im Taxi. \u201eDie Menschen sollen mich kennenlernen und hoffentlich sympathisch finden. Ich halte deshalb keine gro\u00dfen Referate.\u201c Er ist zufrieden mit sich und mit dem Termin: \u201eDas war erfolgreich.\u201c Ein Auftakt zum Kennenlernen von potentiellen W\u00e4hlern und von Multiplikatoren wie der Leiterin der sozialen Einrichtung. W\u00e4hrend \u201edie gro\u00dfe Politik\u201c \u00fcber den Einsatz umstrittener Bots im Wahlkampf debattiert, nutzt Stader \u2013 mit Ausnahme seiner Facebookseite und Twitter \u2013 kaum digitale Werkzeuge. Er setzt ganz auf traditionelle W\u00e4hleransprache: Gespr\u00e4che, Stammtische, Wahlkampfst\u00e4nde und, wenn es sich eben anbietet, auf gebackene Argumente.<\/p>\n<p><strong>Schwieriger Wahlkampf in AfD-Hochburg<\/strong><\/p>\n<p>Reicht das angesichts der AfD-Erfolge in Sachsen-Anhalt? Die Partei unter Landeschef Andr\u00e9 Poggenburg nutzt virtuos das Netz und setzt dabei voll auf die gro\u00dfen bundespolitischen Kontroversen \u2013 Sicherheit, Asylpolitik, Europa, Islam \u2013, ohne viel R\u00fccksicht auf lokale Besonderheiten zu nehmen. Ein Mann wie Stader muss dagegen einen wahren Spagat hinlegen \u2013 die wichtigsten Gro\u00dfthemen muss er abrufen k\u00f6nnen, Rente, Arbeitsmarkt, Populismus, Brexit, Trump, und wie sie alle hei\u00dfen; aber auch das Parkplatzproblem um die Ecke.<\/p>\n<p>Wenigstens das Thema Sicherheit, das CDU und AfD gerne f\u00fcr sich reklamieren, kommt dann doch noch auf den Kaffeetisch beim Nachmittagstreff. Eine Frau beklagt sich \u00fcber ihr zunehmendes Unsicherheitsgef\u00fchl auf der Stra\u00dfe, spricht \u00fcber Einbr\u00fcche und \u00dcberf\u00e4lle. Stader h\u00f6rt geduldig zu, wiegt den Kopf, nickt. Sp\u00e4ter wird er sagen, dass er an diesem Punkt des Gespr\u00e4chs ein Grundsatzreferat h\u00e4tte halten k\u00f6nnen \u00fcber die geringe Wahrscheinlichkeit, in Wittenberg Opfer eines Raub\u00fcberfalls zu werden. Oder dar\u00fcber, dass es wahrscheinlicher sei, sich bei Glatteis auf dem B\u00fcrgersteig den Hals zu brechen. \u201eAber das bringt nichts\u201c, sagt Stader. \u201eEs mag sein, dass dieses Unsicherheitsgef\u00fchl \u201apostfaktisch&#8216; ist und einer \u00dcberpr\u00fcfung nicht standh\u00e4lt. Andererseits: Das Gef\u00fchl ist da, und damit ist es Realit\u00e4t f\u00fcr diese Menschen.\u201c<\/p>\n<p>Ein Patentrezept f\u00fcr mehr Sicherheit habe er nicht, und er finde es sehr unsinnig, wenn Politiker glaubten, alles zu wissen, beruhigt er die Frau. Dann erz\u00e4hlt er, dass er selbst vor einigen Jahren gleich zwei Mal Opfer brutaler Raub\u00fcberf\u00e4lle geworden sei, und zwar in seinem fr\u00fcheren Berliner Wohnort, Neuk\u00f6lln. Er sei jeweils von einer Gruppe junger M\u00e4nner zusammengeschlagen, auf dem Boden festgehalten und ausgeraubt worden. \u201eDanach hatte ich l\u00e4ngere Zeit Angst auf der Stra\u00dfe \u2013 und bis heute bin ich vorsichtig, zum Beispiel auf Bahnsteigen.\u201c Die Frauen am Tisch nicken, sie f\u00fchlen sich verstanden. Trotzdem, das ist Stader wichtig zu betonen, habe er gerne in Neuk\u00f6lln gelebt. Stader liebt die pers\u00f6nliche Anekdote. \u201eDeswegen mache ich Politik, ich mache gerne etwas mit Menschen.\u201c<\/p>\n<p>Auch mit AfD-W\u00e4hlern? Ein Kneipenwirt hat Stader auf seiner Tour auf einen AfD-Stammtisch aufmerksam gemacht. Stader stellt sich vor und steigt gleich ein in die Diskussion. Schnell ist klar, beim Thema Fl\u00fcchtlinge gehen die Meinungen so weit auseinander, das hat keinen Zweck. Anders sieht es bei der Sozialpolitik aus, beim Thema Rente. Stader versucht es mit dem Hinweis auf das AfD-Programm, \u201edas nicht gerade f\u00fcr kleinen Leute gemacht ist\u201c, wie er sagt. \u201eDa seid ihr bei uns besser aufgehoben.\u201c Immerhin, es entwickelt sich das zarte Pfl\u00e4nzchen eines Gespr\u00e4chs. \u201eMan kann mit ihnen ja reden. Ich halte das f\u00fcr falsch, solche Leute als \u201aPack\u2019 zu beschimpfen\u201c, sagt Stader sp\u00e4ter \u2013 eine Anspielung auf Noch-SPD-Chef Sigmar Gabriel, der das Wort einmal verwendet hat.<\/p>\n<p>Stader schr\u00e4nkt aber auch ein: \u201eMit manchen kann man nicht mehr sprechen.\u201c Daf\u00fcr verschwende er keine Zeit. Der Wind im Wahlkampf sei rauher geworden, der Ton sch\u00e4rfer und die Polarisierung st\u00e4rker seit den Tagen, als er als Student f\u00fcr die Bonner Juso-Hochschulgruppe Wahlkampfst\u00e4nde auf der Stra\u00dfe organisierte. Der Fall der K\u00f6lner Oberb\u00fcrgermeisterin Henriette Reker, die 2015, kurz vor ihrer Wahl, beim Stra\u00dfenwahlkampf fast get\u00f6tet worden w\u00e4re, liegt ihm schwer im Magen. \u201eDavor habe ich auch Angst\u201c, sagt er. \u201eAber man kann sich gegen so was nicht sch\u00fctzen. Nur wachsamer sein.\u201c<\/p>\n<p>Stader sucht aber geradezu den Kontakt zu denen, die von seiner Partei oder Politikern insgesamt nichts h\u00f6ren wollen, die vielleicht sogar aggressiv auf Politiker reagieren. Schon vor Jahren habe es welche gegeben, sagt Stader, die ohne Vorwarnung einen Wahlkampfstand umgeworfen oder Plakate abgerissen h\u00e4tten. Er habe das selbst erlebt. Es sei deshalb besser, sich eine Woche mit einem Stand auf die Einkaufsmeile zu stellen als nur einmal am Samstag vor den Supermarkt. \u201eAm zweiten oder dritten Tag bin ich mit den Leuten ins Gespr\u00e4ch gekommen, die t\u00e4glich von der Arbeit nach Hause da vorbeigekommen sind\u201c, erz\u00e4hlt er. \u201eDa haben sich richtig gute Gespr\u00e4che entwickelt.\u201c<\/p>\n<p><strong>Die AfD punktet mit Selbstl\u00e4uferthemen<\/strong><\/p>\n<p>Warum wird Politikern wie ihm trotzdem der Vorwurf gemacht, er wisse doch gar nicht, wie es dem Volk gehe? Warum nicht der AfD, die gar nicht vorkommt im Alltag der Leute? Stader behilft sich mit der Erkl\u00e4rung, dass deren Themen einfach Selbstl\u00e4ufer seien, die sich hervorragend im Netz transportieren lassen. Und dass es so sei, habe nat\u00fcrlich schon auch mit \u201eden\u201c Politikern zu tun. \u201eViel zu selten geht es darum, wer der Beste ist, sondern um Regionalproporz oder irgendwelche anderen Dinge.\u201c<\/p>\n<p>Er kennt die R\u00e4nkespiele in der SPD seit Jahrzehnten, das Postengeschacher, die Eitelkeiten und Animosit\u00e4ten \u2013 auch das geh\u00f6rt schlie\u00dflich dazu, wenn man etwas \u201emit Menschen\u201c machen will. Es gehe vielen vor allem um das eigene Fortkommen, und deshalb befolgten viele Abgeordnete die \u201eAnordnungen der Fraktionschefs\u201c, ohne \u201enach ihrem Gewissen zu handeln\u201c. Er selbst nimmt sich vor, anders zu sein: \u201eMir ist die Karriere egal, ich werde ohnehin kein Minister oder Staatssekret\u00e4r mehr, ich muss keine R\u00fccksichten nehmen.\u201c Um etwas in der Politik durchzusetzen, sind allerdings Mehrheiten, Absprachen und Loyalit\u00e4ten innerhalb einer Partei und Fraktion n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Das wei\u00df Stader, andererseits will er sich jetzt erst einmal hier im Wahlkreis durchsetzen: als Einzelk\u00e4mpfer, der wenig zu tun hat mit dem Berliner Politikbetrieb, obwohl er selbst darin tief verwurzelt ist. Ob das Erfolg verspricht? Falls nicht, hofft Stader auf andere Chancen im Wahlkreis. Vielleicht kandidiert er f\u00fcr andere \u00c4mter: Landrat, B\u00fcrgermeister \u2013 oder f\u00fcr den Landtag? So wie sein Vorg\u00e4nger als Direktkandidat, Arne Lietz, der 2013 die Wahl verlor \u2013 und heute als Abgeordneter im Europ\u00e4ischen Parlament sitzt. Irgendein Weg aus dem B\u00fcro findet sich wohl immer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Feature erschienen bei FAZ.NET (09.03.2017) Von Martin Benninghoff, Wittenberg Politiker haben kein gutes Image. Stefan Stader will trotzdem in den Bundestag, nachdem er lange anderen Politikern zugearbeitet hat. 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