{"id":520,"date":"2010-12-03T11:28:38","date_gmt":"2010-12-03T09:28:38","guid":{"rendered":"http:\/\/martin-benninghoff.de\/?p=520"},"modified":"2010-12-03T11:28:38","modified_gmt":"2010-12-03T09:28:38","slug":"deutschlandtrend-dezember-2010","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/martin-benninghoff.de\/?p=520","title":{"rendered":"Deutschlandtrend Dezember 2010"},"content":{"rendered":"<div><!-- Artikelbild 1 --><\/div>\n<div id=\"ArtikelImgContainer\">\n<div>\n<div>Von Martin Benninghoff<\/div>\n<div><a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/html\/artikel\/1288741382414.shtml\">K\u00f6lner Stadt-Anzeiger<\/a><\/div>\n<div>K\u00d6LN. Auch knapp neun Jahre nach der Einf\u00fchrung des Euro als allt\u00e4gliches Bezahlmittel fremdeln die Deutschen mit der Gemeinschaftsw\u00e4hrung. Nach den aktuellen Zahlen im ARD-Deutschlandtrend sind 57 Prozent der Deutschen der Meinung, die Bundesrepublik h\u00e4tte besser die D-Mark behalten. Nur jeder dritte B\u00fcrger glaubt, dass ihm der Euro Vorteile bringt. Knapp zwei Drittel sehen eher Nachteile. Trotz dieser verbreiteten Euro-Skepsis sind neun von zehn Bundesb\u00fcrgern der Meinung, dass es keine Alternative zu einem stabilen Euro gibt. Eine Unterst\u00fctzung des in die Krise geratenen Irland h\u00e4lt eine Mehrheit von 71 Prozent deshalb f\u00fcr unausweichlich.<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Die Deutschen f\u00fchlen sich sicher<\/strong><\/p>\n<p>Neben der Finanzkrise bestimmen derzeit vor allem Terrormeldungen die politische Agenda. Trotz der wiederholten Warnungen vor Anschl\u00e4gen auf deutschem Boden f\u00fchlen sich allerdings fast neun von zehn B\u00fcrgern sicher. Die subjektive gef\u00fchlte Bedrohung hat in den letzten Wochen sogar eher abgenommen. 72 Prozent sind der Meinung, Deutschland sei gut gegen terroristische Anschl\u00e4ge gesch\u00fctzt &#8211; wozu auch die vermehrte Polizeipr\u00e4senz beitr\u00e4gt. Ein anderes Thema, das derzeit die \u00d6ffentlichkeit besch\u00e4ftigt, ist die Ver\u00f6ffentlichung von \u00fcber 250 000 Berichten von US-Diplomaten auf der Enth\u00fcllungsinternetseite Wikileaks. Zwei Drittel der Befragten sind der Meinung, diese Dokumente sollten weiterhin vertraulich bleiben.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung kann in ihrem Ansehen weder von dem Vertrauen der B\u00fcrger in die Sicherheitsbeh\u00f6rden noch in die vergleichsweise guten Arbeitsmarktzahlen profitieren. Nach wie vor ist nur ein Viertel der Bundesb\u00fcrger mit der Arbeit der schwarz-gelben Koalition zufrieden. CDU \/ CSU (32 Prozent) und FDP (5 Prozent) halten ihre W\u00e4hleranteile stabil, Gleiches gilt f\u00fcr die SPD mit 27 Prozent. Die Gr\u00fcnen geben einen Punkt ab und erreichen 21 Prozent, die Linke legt etwas zu (zehn Prozent). Nach dem Bruch der ersten schwarz-gr\u00fcnen Koalition auf Landesebene, in Hamburg, verliert diese Koalitionsoption an Attraktivit\u00e4t. Lediglich 15 Prozent sind der \u00dcberzeugung, dass Union und Gr\u00fcne zueinanderpassen &#8211; im Vergleich zu April sind das elf Punkte weniger.<\/p>\n<p>In der Hitliste der beliebtesten Politiker f\u00fchrt nach wie vor Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg vor dem Schlichter von Stuttgart 21, Heiner Gei\u00dfler. Fast gleichauf mit ihm liegt der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier. Den gr\u00f6\u00dften Absturz erlitt Bundesfinanzminister Wolfgang Sch\u00e4uble nach dem Konflikt mit seinem Pressesprecher.<\/p>\n<p><strong>Der Deutschlandtrend<\/strong> ist eine monatliche Umfrage im Auftrag des \u201eK\u00f6lner Stadt-Anzeiger\u201c und der ARD-Tagesthemen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Martin Benninghoff K\u00f6lner Stadt-Anzeiger K\u00d6LN. Auch knapp neun Jahre nach der Einf\u00fchrung des Euro als allt\u00e4gliches Bezahlmittel fremdeln die Deutschen mit der Gemeinschaftsw\u00e4hrung. 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